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Unser Jahrgang 2017


2017
war ein Jahr der Extreme für Europas Weinbauern und auch für uns auf dem Juvaler Berg. Es begann mit einem anhaltend trockenen Winter mit häufigem Föhnwind, der unsere Böden tiefgründig austrocknete. Schöne Sonnentage im Februar führten bei nicht wenigen Reben, wie auch sonst in Südtirol, zu einem Trocken-Kollaps. Erst mit dem Bewässern der Reben im Frühjahr konnten wir das massive Wasserdefizit in den Weinberg Böden mildern und dem ungleichmäßigen Austrieb der Reben entgegenwirken.
Endlich setzte dann eine gleichmäßige Vegetation mit knappen, aber häufig auftretenden Niederschlägen ein.


 
Die Traubenreife setzte entsprechend dem zeitigen Vegetationsbeginn im Frühjahr bereits zwei Wochen vor dem durchschnittlichen Termin ein, sodass wir mit der Ernte des Blauburgunders bereits Anfang September begannen.
Der warme Sommer hatte bis dahin herrlich schmackhafte Trauben reifen lassen, allerdings bestätigte sich bald die schon früh absehbare, kleinere Erntemenge.
Während der ersten Oktobertage beendeten wir die Ernte mit drei Selektionsgängen des Rieslings. Bei allen Sorten waren wir über die günstigen Säurewerte in den Trauben überrascht und können so den kristallinen Juvaler Weinstil auch nach einem warmen Sommer und Herbst wie 2017 wahren.
Ende September konnten wir aus unserer Juvaler Junganlage mit der Traubensorte Johanniter die erste Ernte holen, die nun ein Teil unseres beschwingten Weines Glimmer ist. Hervorheben möchten wir unseren Weißburgunder 2017, der sich mit seiner kühl-fruchtigen Juvaler Art kräftig präsentiert.
Auch Riesling Gletscherschliff 2017 - jener aus den jüngeren Reben und Riesling Unterortl 2017 - aus den wenigstens 20 Jahre alten Reben, fallen vielschichtig fruchtig und mit anregendem Spiel aus. Der Lagen-Riesling „Windbichel“ 2016 zeigt nach einem Jahr Flaschenreife nun seine typischen Aromen wie Mandarine, Orangenschale und Ananas mit vibrierender Säure im Hintergrund.